3. Teil
Quelle: Märkische Allgemeine, 12.05.2004
Großes VW-Treffen auf dem "Eichenring" / Buggys, Trikes
und Co.
Die Käfer kommen
WOLFSLAKE - Sie waren beim Speedway-Bundesligarennen auf dem Wolfslaker
"Eichenring" nicht zu übersehen: Sechs Buggys und fünf Trikes rollten
für die Fahrerpräsentation über die Speedwaybahn. Alle
Speedwayakteure - von den Jüngsten der Schülerklasse A, die ihr
Rennen im Rahmenprogramm bestritten, bis hin zu den Weltmeistern Peter Karlsson
aus Schweden, Billy Hamill aus den USA und Gerd Riss aus Bad Wurzach - durften
in einem der schmucken Fahrzeuge Platz nehmen. Besonders die Kinder fühlten
sich groß, denn sie wurden gleich zwei Runden lang chauffiert.
Für den wirkungsvollen Beginn der Speedway-Veranstaltung sorgte
das Buggy-Team im ACV Berlin (Automobilclub Verkehr Bundesrepublik Deutschland).
Im vergangenen Jahr hatten sich die Männer mit ihren nicht
alltäglichen Fahrzeugen dem Speedway-Team Berlin/Wolfslake angeschlossen.
"Im Speedwaystadion haben wir die Möglichkeit, uns regelmäßig
mit Kind und Kegel zu treffen", berichtete Uwe Donath, Oberhaupt der
Buggy-Truppe. Im Gegenzug helfen seine Leute dem Speedway-Klub zum Beispiel
als Ordnungskräfte bei den Rennen.
Zu Pfingsten will das Buggy-Team auf dem "Eichenring" eine eigene
Veranstaltung durchführen. Konkret heißt das Vorhaben: Großes
Treffen der luftgekühlten Volkswagen mit dem 4. internationalen
Buggy-Treffen. Vom 28. bis 31. Mai werden etwa 200 Fahrzeuge der legendären
Käfer und dessen Artverwandte wie den Buggys, Trikes, VW Bussen, Karman
Ghia, Typ 4, VW Porsche sowie alle möglichen und unmöglichen Umbauten
auf der Basis des VW Käfer erwartet. Anmeldungen liegen nicht nur aus
dem Inland vor, sondern auch aus Polen, Tschechien, Dänemark, Belgien,
den Niederlanden und der Schweiz.
Besucher können die Fahrzeuge am Sonnabend und Pfingstsonntag ab
15 Uhr auf der Festwiese neben der Speedwaybahn besichtigen und auch ein
Geschicklichkeitsturnier auf der Speedwaybahn verfolgen. Der Erlös
(Eintritt: zwei Euro) kommt der Jugendarbeit des Speedway-Teams zugute. In
der Nähe soll es einen großen Oldtimer-Markt geben. bh
Da die Berliner nicht die schnellsten sind (-: daher auch die
Partnerstadt Bern :-) ,
dauerte es einige Jahre bis sich endlich Pfingsten 2004 ,
bei strahlendem Sonnenschein , Freunde der Luftgekühlten in
Wolfslake trafen . . .
. . . aus allen Teilen Europas angereist
standen zu Spitzenzeiten fast 100 Fahrzeuge auf der Wiese
!!!
Stärkste Truppe natürlich - Schleswig
Holstein
Am Samstag begleitete uns die Berliner Polizei bei einer
Demonstration
gegen die hohen Spritpreise und gegen die besch. . . . deutschen
Gesetze
( !!! Vielen Dank liebe Polizei - das habt ihr prima gemacht
!!! )
Am Sonntag waren wir der Hingucker bei einem Oldtimertreffen
:
Die Convoibegleitung übernahmen wie schon am Vortag :
Schrotty + Hexe auf Biene und Felix
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Jeden Spätnachmittag wurden die Fahrkünste auf der Speedwaybahn
geprüft ,
und am Sonntag mit Pokalen honoriert .
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So schön können Autos sein :
Eine rasende Apfelsine :
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Sogar das regionale Fernsehen war da . . . :
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Hier ein spezieller Gruss an MAD MAX
:
!!! Das ist kein übergrosser Müllbeutel . sondern
ein schlafender Buggy !!!
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UND DAS MEINT DIE PRESSE
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Quelle: Märkische Allgemeine, 01.06.2004
Großes Nostalgietreffen in Wolfslake / Autocorso führte
zunächst zum Kurfürstendamm
Einmal Buggy, immer Buggy
FRITZ HERMANN KÖSER
WOLFSLAKE - Die Karawane kommt endlich an. Nach und nach trafen sie
vergangenen Sonnabend in Wolfslake ein, die etwa 70 luftgekühlten
VW-Fahrzeuge, die Buggys, Trikes und Nostalgie-Busse aus den 70er-Jahren.
Letztere jenes Typs "über Afghanistan nach Indien und wieder - erleuchtet
- zurück". Doch ganz so weit ging die Reise diesmal nicht. "Wir haben
in Berlin gegen die für uns zu hohen Kfz-Steuern demonstriert",
erklärt Uwe Donath, Chef des Buggy-Teams im ACV Berlin-Brandenburg.
Nun steht beim diesjährigen Buggy-Treffen ein Geschicklichkeits-Turnier
auf dem Programm. Und für die Jüngeren ein Ketcar-Turnier. Doch
erstmal lockt ihn nichts auf die Bahn. War schließlich eine anstrengende
Sache, dieser dreistündige Autocorso, der unter anderem über den
Alex und den Kudamm führte. Bei Tempo 30 und knallender Sonne. Des Chefs
knallblauer Buggy, Baujahr 74, hat den Zug angeführt. Donath sieht seinen
Liebling durch den Fiskus diskriminiert: "Unsere Wagen sind im Oldtimer-Alter,
werden aber von Berlin als solche nicht anerkannt." Der Grund: Ein Buggy
ist aus diversen Käferteilen erstellter Eigenbau und kein Original-Auto.
Die Konsequenz: keine Steuerermäßigung. Donath und seine
gleichgesinnten Buggy-Freunde müssen statt 190 Euro 300 Euro
löhnen.
Dennoch, lebend gibt Donath seinen Buggy nicht her. Er hängt an
ihm - seit 1982. Damals hat er ihn gegen einen VW-Bus eingetauscht. Seitdem
ist das Vehikel eng mit der Donathschen Familiengeschichte verknüpft.
Im Buggy fuhr er mit seiner künftigen Frau Petra zum Standesamt und
holte seine Tochter Antonia aus dem Kreißsaal ab. Allerdings ist er
in ihm auch zum Familiengericht gefahren: "Zwecks Scheidung." Das hindert
die Ex-Frau nicht daran, beim diesjährigen Buggy-Treffen in Wolfslake
an der Kasse zu stehen. Und von den Besuchern zwei Euro abzukassieren.
Ehe hin, Scheidung her, ein Buggy schweißt nun mal zusammen. 200
000 Kilometer hat Donath mit ihm zurückgelegt. Und das bis zu 120
Stundenkilometer schnelle und 50 PS starke Gefährt mancher Prüfung
ausgesetzt. Wie etwa an dem riesigen Strand auf der dänischen Insel
Röm. Der ist für Kfz freigegeben. Er blieb im Sand stecken. Ein
Wohnmobil zog ihn raus. "Hat mich 50 Mark gekostet", lacht er. Schließlich
wiegt sein Wagen 800 Kilo. "Kampfgewicht. Mit Reservekanister."
Herzblut und Buggy gehören zusammen. Der Beweis: "Ich bin Buggy-Fahrer
und das ist gut so", steht auf Donaths gelbem T-Shirt geschrieben.
Denn ein Buggy ist wie der VW: "Er läuft und läuft und
läuft."
Hier ein Scan vom Originalartikel
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DER
BUGGY